Die ersten Pferde

Die ersten Pferde erinnern von ihrer Körpergröße eher an eine Mischung aus Fuchs und Antiliope und lebten vor über 60 Mio. Jahren in Nordamerika. Sein Name: Eohippus.

Vom Körperbau her hatte dieses Tier nur wenig mit unseren heutigen Pferden gemeinsam, allemal die Anordnung der Zähne lässte eine Verwandschaft vermuten.

Dennoch konnte aufgrund von Skelettfunden und deren Datierung einwandfrei die Entwicklung bis zum heutigen Pferd nachgewiesen werden. Als sich im Laufe des Miozäns, vor ungefähr 20 Mio. Jahren, das Klima der Erde derart veränderte, dass die Wälder verschwanden, die dem kleinen Eohippus Schutz boten, passte es sich auch den neuen Lebensbedingungen an.

Da sich das Eohippus nicht meher im Dickicht verstecken konnte, prägten sich seine Fluchtfähigkeiten immer mehr aus: Es entwickelte sich zu einem Steppenbewohner, dessen Körperbau sich an die neuen Herausforderungen anpasste: Seine Mittelzehe prägte sich aus, während die anderen langsam aber stetig verkümmerten. Diese Entwicklungen führten dazu, dass vor etwa 7 Mio. Jahren eine Art heraus kristallisierte, die dem einhufigen Pferd der heutigen Seit schon sehr nahe kam.

Im Laufe der Zeit wanderten viele Tiere dieser Art von Nordamerika aus nach Asien. Die eingewanderten Urpferde verbreiteten sich über den ganzen Kontinent und siedelten sich in den verschiedensten Vegetationszonenan, was sich noch heute in den verschiedenen Typen widerspiegelt: Pferde in Sumpfgebieten bildeten muskulöse Körper bei wichen, breiten Hufen heraus. Im Gebirge hingegen bildeten sich kleinere Tiere heraus, die aufgrund der Beschaffenheit ihrer Umwelt schmale und harte Hufen entwickelten. Das gleiche gilt für die Fellfarbe: Wüstenbewohner bildeten helleres Fell heraus, während Pferde, die eher in Wäldern angesiedelt waren, ein dunkles Fell entwickelten

 

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Die Diplom-Pädagogin Danika Hahn ist ausgebildete Reit-therapeutin und betreibt seit 2005 die unter dem Mottp "Reiten-Kann-helfen" auf dem Elisesenhof in Eckartsweiler im Welzheimer Wald.

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