1. Futtermittelarten:
Grundsätzlich gilt, dass Gesundheit und Leistungsfähigkeit eines Pferdes entscheidend von seiner Ernährung abhängen. Durch falsche Fütterung oder Fehler in der Rationsgestaltung können die Abwehrkräfte des Pferdes geschwächt und verschiedene Krankheiten ausgelöst werden. Jeder Pferdefreund sollte darauf achten, dass Futterlagerung und Futterbeschaffenheit hohen Qualitätsstandards entsprechen; Futter muss stets trocken und staubfrei gelagert werden. Raufutter von schlechter Qualität kann zu Durchfall, Verstopfung, Stoffwechselstörungen, Allergien, Atembeschwerden oder Koliken führen.
Bei der Pferdefütterung werden im Allgemeinen folgende Futtermittelarten unterschieden:
Das so genannte Raufutter, also Heu und Stroh, aber auch das Saftfutter (z.B. Gras, Silage, Karotten, Äpfel) stellen das Grundfutter eines Pferdes dar. Aufgrund der natürlichen Gegebenheiten haben sich Pferde über viele Jahrtausende hinweg nur von Rau- und Saftfutter ernährt. Diese Ernährungsgewohnheit hat den Verdauungstrakt von Pferden in entsprechender Weise geprägt und dazu geführt, dass Rau- und Saftfutter für die Verdauung von Pferden von besonderer Bedeutung sind.
Als Kraftfutter werden heutzutage vor allem Hafer, Gerste und Müsli verfüttert. Hafer ist leicht verdaulich und bekömmlich und kann somit optimal verwertet werden. Die Fütterung mit ungequetschtem Hafer halten viele Futtermittelhersteller (z.B. Actom Horse) für das optimale Grundfutter im Kraftfutter. Hafer sollte aber nicht in zu großen Mengen gefüttert werden, da es sonst zu einer Eiweißüberversorgung kommen könnte.
Gerste gehört zu den Getreidearten die zwar einen höheren Nährstoffgehalt besitzen als Hafer, aber auch schlechter verdaulich sind. Wer Gerste füttern möchte, sollte dies nur in geschroteter Version tun.
Viele Pferdebesitzer füttern Ergänzungsfutter zu. In bestimmten Fällen (z.B. bei Huf- oder Hautproblemen) kann das sicherlich sinnvoll. Ich selbst versuche mit Naturprodukten auszukommen. Ein Spritzer Apfelessig im Futter stärkt beispielsweise die Abwehrkräfte, getrocknete Hagebutten die Hufe. Mit Naturprodukten kann man oft viel Geld sparen und trotzdem tolle Erfolge erzielen.
Pferdebesitzer sollten bei der Fütterung ihrer Pferde unbedingt auch auf die Rasse des Tieres achten. Quarter Horses beispielsweise sind stark bemuskelte Pferde, die jedoch im Verhältnis zu ihrem Körper kleine Hufe haben. Diese besonderen Merkmale müssen bei der Fütterung mit beachtet werden, denn zur Versorgung ihrer ausgeprägten Muskulatur benötigen sie hochwertiges aber maßvoll dosiertes Eiweiß (z.B. in Hafer enthalten), der Energieanteil sollte dabei nicht zu hoch sein. Auch Zink und Mangan sowie Vitamin E und Magnesium sind für die Entsäuerung ihrer Muskulatur sehr wichtig. Auch Mash und Raufutter spielen diesbezüglich eine große Rolle.
Die Diplom-Pädagogin Danika Hahn ist ausgebildete Reit-therapeutin und betreibt seit 2005 die Schule Reiten-Kann-helfen auf dem Elisesenhof in Eckartsweiler im Welzheimer Wald...

anschafft, will natürlich für seinen Liebling einen Namen geben, der zu ihm passt. Doch den richtigen Pferdenamen zu finden, ist garnicht so einfach.
Einer Legende nach entstanden die wohl edelsten Pferde der Welt, die arabischen Vollblutpferde dadurch, dass Allah selbst sie aus einer Hand voll Wind erschuf. Dennoch spielt die Pferdezucht im heutigen Umgang mit Pferden eine entscheidende Rolle.